Infos zum christlichen Glauben

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Ein Adapter ist ein Verbindungsteil, das den Anschluss an ein Hauptgerät ermöglicht. Christen glauben, dass Jesus das Verbindungsteil zu Gott ist. Er steht mit seinem Leben, Sterben und seiner Auferstehung für die Versöhnung des Menschen mit Gott.

 

"Jesus kam nicht, um eine neue Religion zu bringen, Jesus kam, um neues Leben zu geben."

Dietrich Bonhoeffer, Theologe und NS-Widerstandskämpfer

 

Hier finden sich informative und inspirierende Texte zu zentralen Themen des christlichen Glaubens (Fehlende Inhalte werden nach und nach eingestellt) 


Gottes Masterplan

Die Botschaft der Bibel in zehn Sätzen

 

Siebentagewerk: Gott erschafft Himmel und Erde

Paradies: Sündenfall und Trennung von Gott

Weihnachten: Gottes Sohn kommt in Demut auf die Welt

Karfreitag: Jesus stirbt für die Sünden der Menschen

Ostern: Jesus lebt, er ist auferstanden

Himmelfahrt: Jesus kehrt zu Gott zurück und regiert

Pfingsten: Gott sendet den Heiligen Geist, Jesu Fürsprecher

Wiederkunft: Jesus kommt in Herrlichkeit wieder

Jüngstes Gericht: Der Mensch muss sich vor Gott verantworten

Ewigkeit: Gott wohnt bei den Menschen

 

© Peter Behncke


Apostolisches Glaubensbekenntnis

Das Apostolische Glaubensbekenntnis hat seinen Ursprung in den Aussagen der ersten Apostel über Jesus. In ihr sind die wichtigsten christlichen Glaubensinhalte benannt. Über die Jahrhunderte hinweg wurde es zur Vergewisserung des Glaubens weitergegeben.

 

Apostolisches Glaubensbekenntnis

 

Ich glaube an Gott, den Vater,

den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde.

 

Und an Jesus Christus,

seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel;

er sitzt zur Rechten Gottes,

des allmächtigen Vaters;

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten

 

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige christliche Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten

und das ewige Leben.

Amen.

Bibel


Gott


Jesus


Heiliger Geist





Gott_Abenteuer_GfFR_Gemeinsam_fuer_Freiburg

Gott, das größte Abenteuer des Menschen

Und wie ich ihn persönlich kennenlernen kann

 

Die Vorgeschichte 

Gott hat den Menschen geschaffen. Der Grund: er will Gemeinschaft mit ihm haben. Der Mensch soll aber keine Marionette sein, deshalb hat er ihn mit dem freien Willen ausgestattet.

 

Das Dilemma

Der Mensch kommt damit überhaupt nicht klar. Er will sein eigenes Ding machen und das geht einher mit Lüge, Betrug, moralische Verfehlungen, Mord, Diebstahl... Als Folge davon ist sein Verhältnis zu sich selbst, seinen Mitmenschen und seiner Umwelt gestört. Das Schlimmste dabei ist aber, dass er dem heiligen Gott die kalte Schulter zeigt und so tut, als gäbe es ihn nicht. Gott nennt dieses Verhalten kurz und bündig Sünde. Was bedeutet, der Mensch lebt an seiner eigentlichen Bestimmung vorbei.

 

Die Konsequenz

Die Sünde trennt von Gott. Dazwischen tut sich eine Kluft auf. Weder menschliche Anstrengungen noch kluge Gedankengebäude können sie überbrücken. So spürt und erfährt der Mensch nichts von Gottes Nähe.

Die Verbindung ist unterbrochen, also tot. Wie schwer die Sache wiegt, zeigt, dass jedes Leben den Stempel der Vergänglichkeit trägt. Eigentlich hätte Gott es dabei belassen und sagen können: Verdiente Strafe. Punkt. Aus. Ende. 

Doch der ewige Gott hat eine Schwäche, eine große sogar: er ist ein Menschenliebhaber und sehnt sich nach ihm. Und, er kann nicht über seinen eigenen Schatten springen, denn sein Hauptcharakterzug ist Liebe.

 

Der Ausweg

Gott, kreativ und flexibel wie er nun einmal ist, ließ sich etwas Geniales einfallen, um die Menschen aus dieser Misere herauszuhelfen: einer nimmt die Strafe für alle auf sich. 

So schickte er seinen geliebten Sohn Jesus Christus in die Welt, der stellvertretend für unsere Sünden starb. Durch seinen Tod am Kreuz hob er die Trennung zwischen Gott und den Menschen auf. Gemeinschaft ist somit wieder möglich. Die einzige Bedingung: Der Mensch muß das akzeptieren und für sich persönlich in Anspruch nehmen.

 

Jetzt bin ich dran

Gott hat den Erlösungsplan grundeinfach gestaltet, damit ihn jeder verstehen kann, egal wer er ist, woher er kommt, was er macht, was er kann oder getan hat. Hier und heute kann ich in Beziehung zu Gott treten, wenn ich Jesus Christus als Herrn und Erlöser in mein Leben aufnehme. Ein neues Leben kann beginnen.

 Drei Dinge sind dazu nötig:

·     ich gestehe Gott meine Schuld klipp und klar ein

·    ich  nehme seine Vergebung voll und ganz an

·    ich übergebe Jesus die Führung meines Leben

 

Ein Gebet, das alles ändern kann

Gebet ist Sprechen mit Gott. Das folgende Gebet soll eine Hilfe sein. Dabei ist nur eines wichtig: Gott schaut in das Herz des Menschen und nicht in erster Linie auf seine Worte, das heißt, eine ehrliche Einstellung ist gefragt. 

 

Herr Jesus Christus,

so wie ich bin komme ich zu dir.

Du bist der Sohn des lebendigen Gottes.

Danke, dass du für mich 

am Kreuz von Golgatha gestorben bist

und alle Schuld auf dich genommen hast.

Ich bekenne dir meine Sünden, 

meine Fehler, mein Versagen

und dass ich selbstherrlich gelebt habe,

anstatt gottbezogen.

Danke, dass du mir vergibst.

Ich bitte dich jetzt: 

übernimm du die Herrschaft in meinem Leben

und gib mir deinen heiligen Geist, 

den Atem Gottes, der belebt, bewegt und befreit.

Verändere mich so, wie du mich haben willst

und weise mir deinen Weg.

Herr, ich gehöre jetzt dir.

Danke, dass du mich angenommen hast.

Amen.

 

Und so geht’s weiter

Jesus ist nun der neue Mittelpunkt. Nicht mehr ich bin derjenige, um den sich alles dreht, sondern er. Künftig wird mein Leben von ihm bestimmt und ihm sind alle Bereiche unterstellt. Christus in mir und ich in Christus. In dieser engen Gemeinschaft erfahre ich mehr und mehr sinnerfülltes, glückliches und geborgenes Leben. Der Glaube ist ein Wachstumsprozess, der durch Höhen und Tiefen geht. Meine Beziehung zu Jesus wird sich in dem Maße vertiefen und festigen wie ich ihm vertraue und mit ihm lebe.

 

Die ganz andere Kraftquelle

Der Christ lebt aus der Kraft des Heiligen Geistes. Gott hat uns seinen Geist gegeben, der am Wirken ist. Er bringt Freude und Zuversicht in unser Leben, Er befähigt uns zu glauben, gibt uns Gewissheit, stärkt, ermutigt und hilft uns zu beten und die Bibel zu verstehen. Und er schenkt uns Liebe zu Gott und den Menschen. Christsein bedeutet nicht, ohne Fehl und Tadel zu leben. Deshalb braucht es die tägliche Vergebung, die in Jesus Christus zugesprochen ist.

 

Im Gespräch bleiben

Jede Beziehung will gepflegt werden. Alles, was mich bewegt, alle meine Fragen und Zweifel kann ich mit Gott besprechen. Er ist überall und allezeit ganz Ohr und wird mir helfen, so, wie es für mich am Besten ist.

 

Zusammen ist man weniger angreifbar

Wer als Solochrist lebt, geht in den Stürmen dieser Welt unter. Deshalb ist regelmäßiger Kontakt mit anderen Christen lebenswichtig. Die christliche Gemeinde ist kein Club von Superheiligen, sondern eine Gemeinschaft von Weggefährten, die sich gegenseitig helfen, ermutigen und, wo nötig, auch korrigieren, um in der Spur Jesu zu bleiben.

 

Mit-geteilte Freude ist doppelte Freude

Diese Erfahrung macht, wer das Geschenk des neuen Lebens mit Menschen teilt und davon erzählt, was er mit Gott erlebt hat.

 

Unabhängiger Glaube

Der Glaube ist eine Tatsache und darf nicht abhängig gemacht werden von meinem Charakter, von Gefühlen, Erfahrungen, Lebenssituationen. Gottes Zusagen und Verheißungen in seinem Wort sind maßgeblich und gültig.

 

Das Beste kommt zum Schluss

Der Tod ist nicht das Ende, sondern der ganz neue und andere Anfang. So wie Jesus Christus unzweifelhaft von den Toten auferstanden ist, werden auch wir auferstehen zu einem unvorstellbar schönen und intensiven Leben bei und mit Gott. Und dann wird kein Tod, kein Leid, keine Tränen, keine Angst, keine Schmerzen, keine Zerstörung und auch keine Langeweile und Leere mehr sein, sondern ungetrübte, überschäumende Freude. Das ist Gottes Zusage und darauf können wir uns voll und ganz verlassen.

 

Kurze Rückfrage

Und woher weiß ich, dass das alles stimmt?

 

Kurze Antwort

Ganz einfach: steht alles in der Bibel drin, Gottes, zugegebenermaßen etwas längerer, Liebesbrief an uns Menschen. Das Buch der Bücher hat Gültigkeit damals wie heute: „Himmel und Erde werden vergehen, doch meine Worte bleiben ewig.“ (Matthäus 24, 35)

 

© Peter Behncke, 2018